Ich freue mich, dass du hier bist. Dies hier ist Teil meiner Welt und
ich möchte hier gerne etwas von dem zeigen, was ich denke.
Ich hoffe, dass du dich an den Ausschnitten meiner Gedankenwelt erfreuen kannst,
dass sie vielleicht Fragen aufwerfen oder neue Perspektiven aufzeigen.
Vielleicht findest du dich darin wieder oder grenzt dich davon ab, in jedem Fall gibt es etwas zu erfahren über mich und über dich.
Jeder betrachtet das Leben und sich selbst darin auf seine eigene Weise.
Diese Individualität bereichert die Welt, weil sie für Vielfalt sorgt.
Das Leben kennt alle Seiten und es ist faszinierend sich auf die Reise zu begeben
und immer wieder Unbekanntes zu entdecken.
Das, was du hier lesen kannst, ist Teil von dem, was ich denke. Es ist meine persönliche Ansicht
über das Leben, die nicht den Anspruch erhebt für andere zu gelten, noch nicht einmal auf Lebenszeit für
mich selbst. Es handelt sich um meine momentane Auffassung, die jederzeit änderbar ist, die vielleicht an
manchen Tagen mehr für mich stimmt als an anderen. Ich glaube an den Fluss des Lebens und an die Vielfalt
der Möglichkeiten.
Ich wünsche dir viel Spaß auf dieser Seite und auf meinem Blog,
in dem es noch mehr zu entdecken gibt.
Und nun beginnt die Reise durch meine Gedankenwelt. Fangen wir damit an, wer oder was ich bin.
Ich kann nicht sagen, was ich bin. Ich kann nicht einmal sagen,
dass das, was mein Ich ist, identisch ist mit dem, was mein Wesen ist.
Ist das Ich etwas, das ich bestimme? Oder bin ich vielmehr in meinem Ich gefangen?
Inwiefern kann ich mich ändern und wenn ich es kann, inwiefern lässt sich dann noch sagen,
wann ich ich bin. Das Ich ist keine konstante Größe.
Es ist etwas, das ständig in Bewegung begriffen ist. Es gibt nicht das eine Ich, das immer bleibt.
Nein, das Ich verändert sich im Laufe der Zeit und integriert und desintegriert verschiedene Aspekte.
Wenn dies so ist, was bin ich dann? Gibt es einen Wesenskern, der stets der selbe bleibt?
Oder ist es vielmehr so, dass ich nicht ich bin, sondern Teil eines größeren Ganzen,
so dass jegliche Veränderung meines Ichs nichts an dem ändert,
was ich tatsächlich bin.
Ich erlebe mich als Individuum, als einen Teil, der von den anderen Lebewesen und Dingen der Welt abgegrenzt ist.
Dennoch teilen wir einen gemeinsamen Raum, der uns verbindet. Wir tauschen uns geistig und körperlich aus.
Wir wirken alle aufeinander ein. Alles, was geschieht, verändert die Welt,
auch wenn Urspung und Folge dabei meist nicht nachvollzogen werden können.
Aber gibt es noch mehr als diese Verbindung?
Was steht hinter unser aller Existenz?
Kann ein Mensch auf der Suche nach sich selbst sein?
Muss ich nicht getrennt von dem sein, was ich suche? Wenn ich mich selbst aber in meiner
Umgebung erkennen kann, so wie ich meinen Körper im Spiegel sehe, dann kann ich über den Blick nach außen,
etwas über mich erfahren. Ich erkenne jedoch auch etwas, wenn ich nach innen sehe.
Aber wer ist es, der da erkennt? Ich kann mich mit meinen Gedanken und Gefühlen auseinandesetzen, demnach bin ich mit ihnen nicht identisch.
Dennoch komme ich über diese Auseinandersetzung dem, was ich bin, vielleicht näher.
Indem ich erkenne, was ich nicht bin, zeigt sich, was ich bin.
Eine damit verbundene Frage, ist die Frage danach, was das Leben ist.
Indem ich mich selbst und andere Wesen betrachte und beobachte, wie sich die Dinge verhalten, bekomme ich eine Vorstellung davon,
nach welchen Gesetzen das Leben funktionieren könnte.
Dabei kann ich in das Geheimnis der Existenz eintauchen und vielleicht sogar etwas verstehen. Dieses Verstehen passiert aber dann,
wenn ich über den Verstand hinaus gehe und das Wissen, was ich dabei gewinne, steht der Unendlichkeit gegenüber.
Doch unabhängig davon, ob ich finden kann, was ich suche, bleibt die Suche für mich wertvoll, so wie auch Fragen wertvoll sind,
die nicht beantwortet werden können.
Darüber, wie wir uns selbst und das Leben sehen, kommen wir zu einer "Wahrheit".
Dabei spielen innere und äußere Faktoren eine Rolle. Soweit wir uns verändern, verändert sich auch das, was wir für wahr halten.
Je nachdem wie offen und flexibel wir sind, können sich allerdings Grundannahmen herausbilden, die nur sehr schwer veränderbar sind.
Diese können sich negativ auf unser Leben auswirken, sofern sie z.b. Ergebnis negativer Erfahrungen in der Kindheit oder Übernahmen
destruktiver kollektiver Annahmen sind.
Nicht nur wir selbst, auch andere sind betroffen, weil der Glaube
an eine abgeschlossene Wahrheit Intoleranz fördert.
Was bei uns so fest installiert ist und sich
für uns immer wieder als wahr erwiesen hat, kann nicht falsch sein. Folglich muss falsch sein, was von unserer Wahrheit abweicht.
Wir übersehen dabei, dass unsere Annahmen über die Welt auf subjektiver Erfahrung aufbauen und die Welt von einem anderen
Standpunkt aus, ganz anders aussehen kann. Es gibt keine objektive Wahrheit, die für alle gilt und deswegen ist es sinnvoll
andere Wahrheiten neben unserer zuzulassen, ja uns sogar daran zu erfreuen, sie als Zeichen der Vielfalt zu sehen und als Möglichkeit dafür,
den eigenen Horizont zu erweitern und uns in Richtungen zu entwickeln, die uns dienlich sind.
Ursprünglich diente die Angst dem Erhalt unseres Lebens.
Heute geht es meist nicht mehr um Leben und Tod.
Hält uns die Angst davon ab, etwas zu tun, was uns schadet, ist sie berechtigt.
Was aber, wenn es sich bei dem vermeintlichen Schaden gar nicht um einen solchen handelt?
Was, wenn Situationen als bedrohlich erscheinen, die es nicht sind? Wenn wir heute Angst haben, dann hat das meist
wenig mit einer realen Gefahr für unseren Körper zu tun.
Viel mehr scheint es um einen möglichen Verlust von sozialer Bindung zu gehen.
Die Angst sich zu blamieren, abgelehnt zu werden, nicht "gut genug" zu sein gehört hierher.
Als von der Umwelt abgetrennte Wesen können wir den Konatkt zu anderen Menschen verlieren, was bedrohlich ist, da wir soziale Wesen sind.
Wir müssen also dafür sorgen, dass wir anderen gefallen.
Die Angst passt auf, dass wir uns entsprechend verhalten, jedoch liegt sie dabei oft falsch, weil sie uns nicht sein lässt, wie wir sind
und uns suggeriert, dass wir anders sein müssten. Wenn wir jedoch wir selbst sind, finden wir immer Menschen, die uns akzeptieren und wenn
wir Fehler machen, verlieren wir noch lange nicht die soziale Anbindung.
Und wie ist es, wenn wir gar nicht so getrennt sind, wie wir annehmen.
Wenn wir alle das große Ganze sind, können wir uns dann wirklich voneinander entfernen?
Die Liebe ist vielleicht das, was allem zu Grunde liegt.
Sie überwindet die Brücken, sie sprengt die Grenzen. Sie hebt die Trennung auf und verbindet alles.
Die Liebe wertet nicht, sie kontrolliert nicht und sie hält nicht fest.
Wenn wir uns selbst lieben, das heißt alles an uns annehmen, dann ist das das beste Mittel gegen die Angst.
Und wenn wir andere lieben, dann zeigen wir ihnen, dass sie genauso sein können, wie sie sind.
Es ist nicht leicht zu lieben, weder uns selbst noch andere. Wir sind geneigt dazu, Fehler zu suchen, zu vergleichen, zu optimieren.
Das mag teilweise berechtigt sein, es kann uns aber auch krank machen und zwar dann, wenn es aus einem Zwang heraus,
wenn es aus Angst geschieht. Die Liebe stellt sich nicht gegen die Veränderung, ihr Einfluss mag sie sogar fördern, aber sie will sie nicht,
sie verlangt sie nicht. Sie sieht einfach zu und dadurch, dass sie nur zusieht, macht sie uns das größte Geschenk überhaupt.
Wenn wir sein dürfen, was wir sind, dann sind wir frei und wenn wir frei sind, sind wir beweglich.
Veränderung geschieht da am Leichtesten, wo sie nicht nötig ist.
Die Liebe ist frei, weil sie hinter die Formen sieht, dorthin wo sich die Essenz alles Seins befindet, wo sich "gut" und "böse" auflösen und nichts weiter
ist als Einheit.
Die Freiheit ist von der Liebe nicht zu trennen.
Wir sind frei, wenn wir wir selbst sind. Wir können wir selbst sein, wenn wir uns lieben.
Freiheit bedeutet auf Sicherheit verzichten zu können. Und auf Sicherheit können wir da verzichten, wo wir Vertrauen haben.
Vertrauen in uns selbst und in das Leben.
Freiheit ist da, wo Bewegung ist und dort gibt es keine Sicherheit, alles ist im Fluss, nichts kann fest gemacht werden.
Wenn wir keine Angst vor dem Verlust haben, sind wir frei. Wir können nicht frei sein, wenn wir fürchten.
Wir können nicht frei sein, wenn wir uns verschließen. Ein freier Mensch ist jemand, der sich ganz gibt, der sich dem Leben öffnet,
der sich zeigt, wie er ist.
Frei zu sein bedeutet nicht, dass alles glatt läuft, es bedeutet zu wissen, dass wir die Kraft und die Fähigkeit haben uns den Dingen zu stellen.
Es bedeutet zu erkennen, dass es im Leben immer viele Wege gibt, immer wieder auftauchende Chancen.
Es bedeutet das Leben zu lieben, zu verstehen, wie es uns Freude bringen kann und wie unsere Erfahrung sich ändert,
wenn wir uns wirklich einlassen.
Ein Leben in Freiheit und Liebe zu führen, das ist es, was ich mir wünsche und was ich allen anderen wünsche.
Je mehr Liebe in der Welt ist, desto mehr Freiheit ist in der Welt. Fangen wir damit an, uns selbst zu lieben und verändern wir so die Welt.
Nun bist du am Ende meiner Welt angekommen.
Ich hoffe, es hat dir hier gefallen. Natürlich kann man mich auch über diese Seite hinaus erleben.
Also wenn du nun Lust hast mir zu schreiben oder mich etwas fragen willst, dann schreib an
Ich freue mich, dass du hier warst und wünsche dir noch einen wunderschönen Tag
und viele interessante Gedanken, wundersame Erlebnisse, neue Möglichkeiten, Euphorie und Tatendrang,
fantastische Ziele, Vertrauen in dich selbst und in dein Leben, andere Perspektiven, offene Fragen,
Mut und Authentizität, Freude und Gelassenheit
und das Wissen darüber, dass es nichts gibt, das du nicht erreichen kannst und dass das Leben
ein Raum ist, in dem alles möglich ist.